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Geschichte


Seit Anbeginn liegen Eisstadion und Freibad im Hardwald in direkter Nachbarschaft vereint. Zuerst Waldstadion und Waldschwimmbad genannt, nennen sie sich heute Kolping-Arena und Zentrum Schluefweg.
Ausseneisfeld
Die ersten Anfänge von Badespass und dem Spiel auf gefrorenem Eis im Siedlungsraum von Kloten liegen wahrscheinlich in der Vor- und Frühgeschichte. Belegt ist, dass zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf dem gefrorenen Nägelimoos-Weiher Eishockey gespielt wurde. Der 1934 gegründete EHC Kloten trägt hier sein Training und seine Heimspiele aus.
Vielleicht steht um 1950 der Wunsch pate, länger im Jahr auf gefrorenem Eis spielen zu können, als man sich entschliesst, hochgelegen im schattigen Hardwald eine natürlich gekühlte Eisfläche anzulegen. 1952 wird die erste Eisbahnanlage mit Natureis an diesem Ort angelegt, und auch der EHC Kloten zieht nun hierher. Der Begriff Waldstadion entsteht.

Ist es lange Zeit Spass der Kinder, an heissen Tagen in der Glatt, im Nägelimoos-Weiher oder im entfernteren Chatzensee zu baden, wünschen sich bald auch grössere Kreise der Klotener Bevölkerung, in der Nähe eine Badi zu haben, zum Plausch, aber auch um ihren Kindern das Schwimmen beizubringen. Es liegt also im Trend der Zeit, sowie am bescheidenen Wohlstand der Gemeinde, die es erlauben 1954 ein eigenes Freibad neben der Eisbahnanlage zu bauen, das Waldschwimmbad.

1958 wird die Eisbahnanlage umgebaut, sie erhält neu eine Kunsteisfläche, die unabhängig von Minusgraden einen gleichmässigen Betrieb gewährleistet. Drumherum wird eine feste Tribüne aus Stein in den natürlichen Hang hineingebaut und ein Maschinenhaus wird errichtet, es entsteht die Kunsteisbahn. Im Laufe der Jahre werden einige Erweiterungen im Bereich der Steh- und Sitzplätze vorgenommen, die immer mehr Zuschauern Platz bieten.

1977 Stadionumbau 1.Etappe: Teile der alten Tribüne werden abgebaut und im Westen und Osten wird sie vergrössert und verstärkt. Eine hölzerne Überdachung wird gebaut, die über Tribünen und Kunsteisbahn spannt, an der Nord- und Südseite bleibt die Halle geöffnet und man blickt direkt in den angrenzenden Wald. Das Zugangs- und Erfrischungsgeschoss ergänzt die Baulichkeiten. Die Halle wird bald multifunktional genutzt für Eishockey im Winter und Tennis im Sommer, sowie für Ausstellungen und Bühnen-Veranstaltungen.

1978 in zwei Baujahren wird das alte Waldschwimmbad abgebrochen und durch ein neues Zentrum mit Freibad, Hallenbad, Konferenzzentrum und Restaurant ersetzt. Es beansprucht mehr Fläche und die Schwimmbadstrasse wird umgebaut.
In diesen Jahren werden die Namen Waldschwimmbad und Waldstadion ersetzt durch den Namen Zentrum und Stadion Schluefweg.

1982 Stadionumbau 2.Etappe: Unter die vorhandene Osttribüne wird neu der Garderobentrakt und das Restaurant eingebaut, das vorhandene Dienstgebäude wird umgebaut und die Nordtribüne wird neu errichtet. Nachdem die Waldhütte um 40m verlegt wurde, baute man eine zweite Eisfläche im Aussenbereich. Darunter wurde ein Parkgeschoss mit 100 Parkplätzen gebaut.

1997 Das Stadion wird erneut umgebaut, die vorhandenen Tribünen werden vergrössert. Ausserdem wird im Süden die letzte noch fehlende Tribüne errichtet, die damit den Zuschauerkreis um die Eisfläche herum schliesst. Das erste Dach wird abgebaut und durch eine neue grössere Stahlkonstruktion ersetzt. Die Halle fasst nun rund 7500 Zuschauer.

2007 Das Zentrum Schluefweg wird saniert. Die gesamte Haustechnik wird erneuert und genügt nun den aktuellen Bedürfnissen und Anforderungen an einen energiebewussten Betrieb. Das Innere des Gebäudes, seine Fassaden und der Vorplatz werden sehr umfangreich renoviert und stehen nach Abschluss der Arbeiten wieder wie neu da.

2008 Die alte Verdampfungsanlage wurde mit einer neuen 2-Kreis Kältemaschine ersetzt. Die aus dem Jahre 1958 stammende Eispiste wurde erneuert. Dadurch wurde das Eis 60 cm abgesetzt und 145 neue Sitzplätze wurden erstellt.

2009 wurde für die auswärtigen Fans ein seperater Ein-und Ausgang geschaffen. Da nun die Eingänge der beiden Fangruppen weiter auseinander liegen, sind vor oder nach dem Spiel keine Konfrontationen bei der Kolping-Arena mehr möglich.
2009 war zudem die Eishockey WM. Mitte April standen die Schweizer das erste Mal auf dem Eis. Mit viel Lob von Zuschauern, Teams und Schiedsrichtern ging eine sehr erfolgreiche WM zu Ende und wir dürfen Stolz sein, Austragungsort der Eishokey WM 2009 gewesen zu sein.